Wärmeversorgung, Contracting, Energiekosten und Energierecht für Unternehmen und Immobilienbesitzer: was es kostet, was gilt, was sich rechnet.
Die Energie-Ratgeber ordnen ein, was Wärme und Strom ein Unternehmen oder eine Immobilie wirklich kosten und welche Regeln gelten: Heizungsgesetz und CO₂-Preis, Fernwärme und Wärmepumpe, Contracting und Eigeninvestition, Förderung und Finanzierung. Jede Zahl mit Quelle und Stand-Datum. Für den Einstieg: Was eine Kilowattstunde Wärme wirklich kostet, mit Vollkostenvergleich für Gas, Öl, Fernwärme und Wärmepumpe. Der Hintergrund: Pedram Dadgar hat 2021 mit zwei Unternehmern ein Wärmecontracting-Modell entwickelt und berät seitdem die Green Contracting GmbH (Werdegang). Konkrete Angebote und Rechner stehen auf contracting.green; hier geht es um die Einordnung.
Gas kostet im Mehrfamilienhaus 2026 im Schnitt 11,17 Cent je Kilowattstunde, Heizöl liegt umgerechnet bei rund 17 Cent, Fernwärme bei 15,6 Cent. Der Tarifpreis ist aber nicht der Wärmepreis. Ein Rechenbeispiel für zwölf Wohnungen zeigt, was nach Wirkungsgrad, Kapital und Wartung übrig bleibt.
„Wer Heizsysteme über den Tarifpreis vergleicht, vergleicht Rohstoffe. Entscheidend ist, was die Kilowattstunde Wärme im Heizkreis kostet, mit Kapital, Wartung und CO₂ über zwanzig Jahre.“